23. - 24.02.2026 , Humboldt Carré, Berlin
Wrap-Up der Abschlusskonferenz Abschlusskonferenz
KlimPro-Industrie: Breites Technologiespektrum für die Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie
Wie lässt sich die Grundstoffindustrie klimaneutral umbauen, wenn ein großer Teil der Emissionen prozessbedingt entsteht und nicht „nur“ aus der Energieversorgung kommt? Genau um diese Frage drehte sich die Abschlusskonferenz der BMFTR‑Fördermaßnahme KlimPro‑Industrie in Berlin.
In den Sessions wurde deutlich: Der Pfad zur Klimaneutralität wird nicht über eine einzelne Schlüsseltechnologie führen, sondern über Bündel aus Prozessinnovation, Materialumstellung, Kreislaufführung – und dort, wo unvermeidbare Restemissionen bleiben, über CO₂‑Management.
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Eröffnungssession – Innovationsprozesse für die Dekarbonisierung der Industrie
Zum Auftakt stand die Frage im Raum, wie Innovation schneller „in die Anwendung“ kommt – also aus Forschung, Demonstration und Pilotierung in robuste, skalierbare industrielle Lösungen.
Dabei ordnete Michael Zimmermann (BMFTR) ein, wie Klimaschutz und industrielle Transformation im Rahmen aktueller Innovations- und Förderlogiken in die Anwendung gebracht werden sollen.
In der anschließenden Keynote zur Zementindustrie von Dr. Dominik Nied (Heidelberg Materials) wurde die Ausgangslage klar benannt: Zement bleibt für die Bauwende zentral – gleichzeitig ist Klimaneutralität ohne Transformation dieser Branche nicht erreichbar. Dr. Dominik Nied beschrieb die Transformation der Zementindustrie als Zusammenspiel aus technologischer Innovation, wirtschaftlichem Umfeld und belastbaren Partnerschaften. Die politische und regulatorische Dimension wird dabei ausdrücklich als Engpass markiert: Projekte scheiterten häufig nicht an der technischen Machbarkeit, sondern daran, dass Wirtschaftlichkeit und Regulatorik nicht zusammenfinden.
Die zweite Keynote von Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Deike (Universität Duisburg-Essen) richtete den Blick auf die Rolle der Grundstoffindustrie in einer Circular Economy und betonte, dass eine Zirkularität nicht ohne Grundstoffindustrie möglich ist. Gleichzeitig zeigt er auf, dass Wirtschaftswachstum abgekoppelt von Materialintensität sein kann und betont, die Verantwortung unserer Generation mit Blick auf die lebenswerte Zukunft der kommenden Generationen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden diese Linien noch einmal zusammengeführt – allerdings weniger als Wiederholung der Vorträge denn als Verdichtung ihrer gemeinsamen Grundfrage. Im Zentrum stand, wie Innovationsprozesse in der Dekarbonisierung so gestaltet werden können, dass aus technischer Entwicklung tatsächlich industrielle Umsetzung wird. Damit verschob sich der Fokus von der Einzeltechnologie auf die Bedingungen des Transfers: auf die Frage also, wie Förderung, Regulierung, Industrieinteressen und technologische Reife zusammengebracht werden müssen, damit Dekarbonisierung nicht im Pilotmaßstab stehen bleibt. Die Diskussion wirkte damit wie eine erste Klammer des Tages: Nicht nur die Qualität der technischen Lösung entscheidet, sondern auch das Umfeld, in dem sie zur Anwendung kommen soll.
Projektsession Glas- und Keramik – Neue Konzepte zur klimaneutralen Glas- und Keramikproduktion
Am Nachmittag zeigte die Projektsession Glas und Keramik verschiedene Wege für emissionsärmere Hochtemperaturprozesse.
Im ersten Vortrag stellte Silke Knoche (Schott AG) mit MiGWa Konzepte zum alternativen Energieeintrag in die Glasschmelze vor. Sie zeigte auf, dass die Wasserstoffverbrennung (H2-Oxy) sowohl im Glasschmelzprozess als auch in der Heißformgebung einsetzbar wäre, ohne dass die Produkteigenschaften signifikant verändert sind. Auch die Beheizung mittels Mikrowellen ist prinzipiell geeignet zum Aufschmelzen von Glasgemenge im vollkontinuierlichen Betrieb. Dabei können mindestens 33 % CO2-Emissionen durch den Ersatz von Brennern eingespart und der Gesamtenergiebedarf um 8-12 % gesenkt werden. Jedoch wird auch festgehalten, dass die notwendige kontinuierliche Versorgung mit grünem Wasserstoff aktuell nicht gegeben ist.
Bernhard Fleischmann (HVG-DGG e.V.) präsentierte mit Glas-CO2 einen CO2-Kreislauf am Glasschmelzofen, bei dem abgeschiedenes CO2 mit Hilfe elektrischer Energie wieder in synthetische Brennstoffe überführt werden soll. Das Ziel war die Konzeption eines vollständig CO2-neutralen Glasschmelzprozesses. Herr Fleischmann konnte zeigen, dass das Konzept technisch umsetzbar ist, obwohl der TRL der gesamten Prozesskette mit nur 3 angegeben wurde. Für einen beispielhaften 300-t/d-Ofen wurde ein Minderungseffekt von rund 22.856 t CO2 pro Jahr angegeben. Die Umsetzung ist aktuell jedoch schlicht zu teuer.
Anschließend stellte Jochen Schürer (Fraunhofer IMM) mit Spaltgas die Nutzung von Ammoniak als Brenngas zur Ziegelherstellung vor und adressierte eine praktische Versorgungslücke: Nicht jeder Standort wird kurzfristig an ein Wasserstoffnetz angebunden sein. In seiner Präsentation zeigt Herr Schürer, dass der Substitution von Erdgas durch Spaltgas beim Ziegelbrand zu Ziegeln mit identischen Eigenschaften führt und die Ziegelproduktion unter Nutzung von grünem Ammoniak CO2-frei ablaufen kann. Doch auch hier sind die Kosten der verschiedenen Energieträger und die Verfügbarkeit von grünem Ammoniak entscheidend für die Wirtschaftlichkeit und folglich der Einführung der Technologie.
Das Projekt H2TO, vorgestellt von Marcel Engels (FGK), verlagerte den Blick vom Brennstoff auf die Systemarchitektur. Ziel ist eine wasserstoffbasierte Ofentechnologie zur Herstellung tonkeramischer Werkstoffe – aber eben nicht allein als Frage des Ofens. Vielmehr wurden ein Energieversorgungskonzept und ein Tunnelofenkonzept entwickelt sowie die Wechselwirkung der wasserdampfhaltigen Atmosphäre bei der Versinterung keramischer Schamotte erforscht.
Christian Eckardt (Fraunhofer HTL) präsentierte mit PaKerNaT keramische Leichtbaukomponenten für nachhaltigere Thermoprozesse. Dies sind einerseits Hochtemperatur(HT)-Strahlungsschirme und zum anderen HAT-Brennhilfsmittel. Durch die papierkeramische Fertigung kann pro Komponente bis zu 85% Gewicht eingespart werden – Material, welches im Ofen nicht mit erwärmt werden muss. Dadurch ließen sich Energieeinsparungen von 3,3 PJ pro Jahr mittels Strahlungsschirmen und 1,0 PJ pro Jahr durch die neuen Brennhilfsmittel erzielen. Gerade solche Zahlen machen sichtbar, dass auch vermeintlich „sekundäre“ Komponenten erhebliche Minderungspotenziale tragen können.
Projektsession Chemie – Optimierte Prozesse und alternative Rohstoffe für die chemische Industrie im Wandel
Am Nachmittag wurde in der Projektsession Chemie deutlich, dass sich Dekarbonisierung hier besonders stark über Prozessdesign und neue Rohstoff- beziehungsweise Energiekombinationen entscheidet.
Dr. Adrian Simon (Fraunhofer IKTS) stellte mit KlimProMem ein Membranverfahren zur Abtrennung und Nutzung von CO2 vor. Konkret soll CO2 mittels Membrantechnik aus Rauchgasen von Müllverbrennungsanlagen abgeschieden und die Soda-Herstellung als CO2-Senke genutzt werden. Der Fokus lag klar auf den kohlenstoffbasierten Membranen, deren Anwendungspotenzial herausgestellt wurde. Nach erfolgreicher und reproduzierbarer Herstellung der Membranschichten sollen nun durch Skalierung der Membranfläche die Kosten gesenkt und die Effizienz gesteigert werden.
Anschließend präsentierte Dr.-Ing. Peter Schulze (SChPrEngCo) das Projekt CODA vor, welches aufzeigt, wie Waschsoda in einem CO2-negativen Prozess hergestellt werden kann. Herr Schulze zeigt, dass der neue CODA-Prozess, welcher atmosphärisches CO2 nutzt, unabhängig von der Prozessführung, als CO2-Senke fungiert und somit eine echte Alternative zum Solvay-Prozess darstellen kann.
Mit PRETACA / EDHOXTM stellte Dr. Martin Schubert (Linde AG) einen Prozess für die Herstellung von Ethylen und Essigsäure vor, bei dem die direkte CO2-Emissionen gegenüber etablierten Steam Cracker-Verfahren um 40 % geringer ausfallen. Der Prozess ist marktreif und soll zukünftig global ausgerollt werden.
Prof. Dr. Thomas Müller (Ruhr-Universität Bochum) schloss mit SynGas2Ethen und damit mit einer Route, die Ethylen aus CO2 und H2 zugänglich machen will. Der nachhaltige Prozess hat im best-case Szenario sogar das Potenzial 7,4 kg CO2 pro Kilogramm hergestelltes Ethylen zu binden und so zu einer deutlichen Senke zu werden Ethylen erschien damit nicht nur als petrochemischer Standardbaustein, sondern als Molekül, an dem sich die Neuordnung chemischer Wertschöpfung exemplarisch ablesen lässt.
Projektsession KlimPro II – Vorstellung der neuen Projekte aus KlimPro-Industrie II
Zum Tagesende richtete die Session KlimPro-Industrie II den Blick nach vorn: neue Projekte, neue Ideen, neue Technologierouten, um Prozessemissionen in der Grundstoffindustrie zu vermeiden.
Prof. Dr. Dietmar Stephan (TU Berlin) stellte Bindr3 vor, das auf Bindemittel aus regenerativ calciniertem Betonrecyclat und regionalen Tonen zielt.
Yvette Gonzalez (INP) präsentierte Plas4Glas als plasmabasierte Befeuerungstechnologie für eine emissionsärmere Glasproduktion. Der Prozess wird für die Herstellung von Mikroglaskugeln erprobt und soll zu einer Energieeffizienzsteigerung der Brennertechnologie auf 70 % und einer Reduktion des Energiebedarfs um ca. 50% führen.
Auch das Projekt PLATOM, vorgestellt durch Prof. Andreas Richter (TU Bergakademie Freiberg), setzt auf die Nutzung von Plasma – jedoch im Bereich der Metallurgie. Ziel ist es Kupferraffinationsprozesse sowie die Kupferschmelze im Schachtschmelzofen zu dekarbonisieren und die Prozesse systematisch zu untersuchen, zu modellieren und zu skalieren.
Der letzte Vortrag des ersten Tages, RePPPy, fiel leider krankheitsbedingt aus, sodass es hierzu keine Präsentationsfolien gibt.
Eröffnungssession – Zwischen Fortschritt und Aufbruch: Erfahrungen und nächste Schritte für die klimaneutrale Grundstoffindustrie
Der zweite Konferenztag begann mit einer Session zu den nächsten Schritten auf dem Weg zu einer klimaneutralen Grundstoffindustrie.
Hon.-Prof. Dr.-Ing. Andreas Bode's (Lhoist Group) Keynote fokussierte auf die Rolle von CO2-Abtrennung und -Speicherung (CCS) für Industrien mit unvermeidbaren Emissionen, sowie den Herausforderungen denen solche CCS-Projekte gegenüberstehen. Exemplarisch ging Prof. Bode auf das französische Lhoist-Projekt in Réty ein und nannte ein Ziel von rund 600.000 t vermiedenen CO2-Emissionen pro Jahr. Damit verschob sich die Perspektive von der Vermeidung allein hin zur Frage, wie mit verbleibenden, prozessbedingt schwer zu vermeidenden Emissionen umzugehen ist.
Prof. Dr. Robert Schlögl's (Alexander von Humboldt Stiftung) Keynote lenkte anschließend den Blick auf die komplementäre Aufgabe – die Nutzung von CO2 nach dessen Abscheidung (CCU) – und behandelte diese als systemische Herausforderung. Dazu bedarf es einer robusten Versorgung mit Wasserstoff und grüner Energie als auch kostensensitiven Aufreinigungstechnologien.
Nach den beiden Keynotes erschien ReInvent, das Begleit- und Transferprojekt, als verbindende Klammer der Fördermaßnahme: nicht als eigene Einzeltechnologie, sondern als Struktur, die Transfer, Einordnung und Auswertung ermöglicht. Berichtet wurde, unter anderem, dass sich der technologische Reifegrad der betrachteten Entwicklungen im Durchschnitt um 2,1 TRL-Stufen erhöht hat. Demnach haben sich die Projekte technologisch sichtbar weiterbewegt, ohne dass damit bereits alle Hürden des Markthochlaufs verschwunden wären. Als vorläufiges direktes Minderungspotenzial der in KlimPro-Industrie geförderten Maßnahmen wurde ein Wert von mehr als zehn Prozent der direkten THG-Emissionen der Grundstoffindustrie angegeben.
Die anschließende Podiumsdiskussion verfolgte die Frage, wie Fortschritt unter realen industriellen Bedingungen verstetigt werden kann. Im Mittelpunkt standen damit weniger einzelne Projekte als die politische, infrastrukturelle und ökonomische Anschlussfähigkeit der vorgestellten Ansätze. Die Diskussion machte sichtbar, dass Dekarbonisierung in der Grundstoffindustrie nicht nur ein Technikthema ist, sondern immer auch ein Thema von Genehmigung, Energiepreisen, CO2-Infrastruktur, Investitionssicherheit und gesellschaftlicher Akzeptanz.
Projektsession Zement – Prozessbedingte CO2-Emissionen als Schlüsselherausforderung der Zementindustrie
Nach der Kaffeepause folgte die Projektsession Zement.
Sebastian Dittrich (Fraunhofer IBP) stellte mit RESycling eine Verwertungsstrategie für Roheisenentschwefelungsschlacke vor und arbeitete heraus, dass die Rückgewinnung von Roheisen aus der Schlacke ökologisch vorteilhaft ist, der Prozess jedoch aktuell mit hohen Energie- und Materialbedarfen behaftet ist.
Sophia Villmow (Heidelberg Materials AG) präsentierte mit dem Projekt K4 eine Route über kalkarme Klinker und Karbonatisierungshärtung. Für belitischen Zement wurde gegenüber Portlandzement eine CO2-Einsparung von rund 20 Prozent genannt. Die Technologie ist bereit für den industriellen Einsatz.
Prof. Dr. Dietmar Stephan (TU Berlin) zeigte mit PHöMixBeton, wie alkalisch aktivierte Binder aus mineralischen Reststoffen in ein ökologisch gesteuertes Betondesign überführt werden können. Der Beitrag berührte damit einen Punkt, der für die industrielle Akzeptanz zentral ist: Neue Binder müssen nicht nur Emissionen senken, sondern sich auch in Produkt- und Anwendungskontexte einfügen, die von Kosten, Zulassung und Standardisierung geprägt sind.
Projektsession Stahl – Umstellung der Stahlproduktion auf wasserstoffbasierte Direktreduktion und grünen Strom
Den Abschluss bildete die Projektsession Stahl.
Einleitend stellte Chris Michaelis (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) mit dem Projekt H2-Alu eine werkstoffliche Untersuchung für den Einsatz regenerativen Wasserstoffs in der Sekundäraluminiumherstellung vor. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche material- und prozessseitigen Bedingungen erfüllt sein müssen, damit Wasserstoff in solchen Prozessen verlässlich eingesetzt werden kann.
Anschließend richtete Stefan Preiß (Briquetteers) mit dem Projekt FaBrik den Blick auf die faserbasierte Brikettierung werthaltiger metallurgischer Prozessnebenprodukte und einer Methode, die zu stabilen, chargierbaren und abrasionsfesten Extrudaten führt. Auch dies gehört zur Dekarbonisierung der Metallurgie: nicht nur neue Reduktionsmittel oder neue Energiequellen, sondern eine bessere Nutzung der im System bereits vorhandenen Stoffe.
Mit Save CO2 griff David Algermissen (FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V.) diesen systemischen Gedanken auf: Das Projekt zielt auf die Verwendung DRI-basierter Elektroroheisenschlacken(eRES) in der Zementindustrie und rückt damit einen Stoffstrom in den Mittelpunkt, der nicht in einer Branche „verbleibt“, sondern in einer anderen zum Baustein der Emissionsminderung werden kann. Herr Algermissen stellte heraus, dass diese eRES eine REACH-konforme chemische Zusammensetzung aufweist, die Grenzwerte nach ABuG einhält und sich betontechnisch wie hochwertiger Hüttensand verhält.
Riadh Omri (Georgsmarienhütte GmbH) zeigte mit FlexLBO, wie sich direkte und indirekte CO2-Emissionen durch den flexiblen und effizienten Einsatz verschiedener Energiequellen im Lichtbogenofen reduzieren lassen können. Kern des Projekts waren CFD- und modellbasierte Simulationen zur Entwicklung von optimalen Ofenfahrweisen anhand der Eigenschaften der eingesetzten Metallschrotte. Zudem wurden neue Brenner entwickelt, welche Brennstoffeinsparungen von über 5 % erlauben. Beide Innovationen sollen nun im laufenden Betrieb eingesetzt werden.
Lucas Horn (Universität Duisburg-Essen) schloss die Session mit NuCOWin und lenkte den Blick auf Synergiepotenziale im Hüttenverbund. Gemeint sind damit Lösungen, die nicht allein aus Einzelanlagen heraus gedacht werden, sondern aus der Kopplung von Direktreduktionsanlage, Hochofen sowie angrenzenden Stoff- und Energieströmen. Die Session endete damit nicht bei der Einzelmaßnahme, sondern bei einem erweiterten Blick auf industrielle Verbünde – und damit bei einer Perspektive, in der Effizienz, Kreislaufwirtschaft und Transformationsarchitektur ineinandergreifen.
Schlusswort
Über beide Tage hinweg entstand ein Gesamtbild der industriellen Transformation, in dem sich sehr unterschiedliche technologische Ansätze ergänzten. Die Konferenz machte damit vor allem eines sichtbar: Die Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie schreitet in vielen unterschiedlichen Technologiefeldern gleichzeitig voran – mit jeweils eigenen Voraussetzungen, aber mit einem gemeinsamen Ziel, prozessbedingte Emissionen deutlich zu verringern.





